Die 22. Ausgabe Art & Vin – Série limitée

Die 22. Ausgabe Art & Vin – Série limitée, Im Zeichen von Yin und Yang

Die Domaines Vinsmoselle haben Weinliebhabern am 21. April 2009 die 22. Auflage der „Série limitée – Art & Vin“ im Casino 2OOO in Mondorf-les-Bains vorgestellt. Ganz im Zeichen von Yin und Yang, und illustriert vom Künstler Arthur Unger, bietet diese, von chinesischer Weisheit geprägte Ausgabe, viele Neuheiten.

Auch dieses Jahr laden die Domaines Vinsmoselle wieder zu ihrer bekannten Begegnung von Kunst und Wein im Frühling ein, sodass jeder sich schon früh in der Saison von der Auswahl der besten Weine aus der Moselregion überzeugen kann.

Nach dem milden Winter und dem frühzeitigen Frühling hat der besonders regnerische Sommer die Weine des Jahrgangs 2007 mit Mineralien bereichert während der goldene Herbst sie mit Fruchtaromen versorgt hat. Die frischen Herbstnächte, gefolgt von sonnigen Tagen haben ein perfektes natürliches Gleichgewicht geschaffen, das unabdingbar für große Weine ist, die das Wechselspiel zwischen Wasser und Feuer repräsentieren. Die Weine des Jahrgangs 2007 sind von Dichte und Struktur geprägt.

Hervorgegangen aus den besten Lagen der Luxemburger Mosel, entsprechen die für die 22. limitierte Auflage Art & Vin ausgewählten Weine allesamt den Qualitätskriterien, die ihnen die Bezeichnung "Grand Premier Cru" verleiht: der Auxerrois Remich Hôpertsbour, der Pinot Blanc Schengen Markusberg, der Riesling Wellenstein Kurschels, der Riesling Wormeldange Koeppchen, der Riesling Grevenmacher Fels, der Pinot Gris Machtum Ongkâf sowie der Pinot Gris Wellenstein Foulschette.

Vier dieser sieben ausgewählten Weine werden auch in einem anspruchsvollen Geschenkkarton angeboten: der Auxerrois Remich Hôpertsbour, der Pinot Blanc Schengen Markusberg, der Pinot Gris Machtum Ongkâf und der Riesling Wormeldange Koeppchen. Dieser hochwertige Geschenkkarton wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur binsfeld entwickelt und ist zum Preis von 63,- Euro erhältlich bei Domaines Vinsmoselle, in Vinotheken und Spezialgeschäften. Eine Sonderausgabe, bestehend aus einer Magnumflasche Pinot Gris Machtum Ongkâf, deren Etikette ein Werk Arthur Ungers ziert, ist ebenfalls als Geschenkkarton zum Preis von 330 € inklusive eines Coffrets Art & Vin erhältlich.

Die Verkostung der besten Weine des Jahrgangs 2007 wird begleitet vom Erni Hammes Quartett und von der Vernissage zur Ausstellung des Künstlers Arthur Unger. Zu sehen sind die Pyrochimiogramme auf Kupfer und die chinesischen Tuschen des Künstlers in der Galerie des Schlosses von Stadtbredimus vom 22. April bis zum 10. Mai 2009, werktags von 8 bis 12 Uhr, sowie von 13 bis 17 Uhr, Freitag bis 12 Uhr. Der Künstler selbst wird an den Wochenenden von 15 bis 18 Uhr präsent sein.

 

Kontakte:

Domaines Vinsmoselle – Château de Stadtbredimus – L-5450 Stadtbredimus
Tel.: 23 69 51 – Fax: 23 69 76 54 – www.vinsmoselle.lu

L’Escale Remerschen
Caves du Sud – Remerschen
32, route du Vin
L-5440 Remerschen
Tel.: 23 66 41 65
Montags geschlossen

L’Escale Wellenstein
Caves de Wellenstein
37, rue des Caves
L-5471 Wellenstein
Tel.: 26 66 14-1
Täglich geöffnet

L’Escale Wormeldange
Caves Crémants POLL-FABAIRE Wormeldange
115, route du Vin
L-5481 Wormeldange
Tel.: 76 82 11
Täglich geöffnet, sonntags „Vin dansant“

L’Escale Grevenmacher
Caves de Grevenmacher
12, rue des Caves
L-6718 Grevenmacher
Tel.: 75 01 75
Sonntags geschlossen

Die Kellereien sind feiertags geschlossen.

 

Arthur Unger

Sein Leben

Arthur Unger wurde am 11. Juli 1932 in Itzig geboren. Er lebt in Luxemburg und im südfranzösischen Mandelieu. Zwischen 1956 und 1960 war er als Angestellter der Kolonialverwaltung in Belgisch-Kongo tätig. Von 1963 bis 1968 arbeitete er für eine internationale Organisation in Paris, wo er sich intensiv mit Kunst zu beschäftigen begann. Ab 1967 wurden seine Werke in zahlreichen Ausstellungen und Retrospektiven gezeigt, hauptsächlich in Luxemburg und Frankreich sowie 2004 und 2005 ebenfalls in bedeutenden Museen in Shenzhen, Shanghai und Peking. Bekannte französische Kunstkritiker und Kuratoren wie Michael Tapié und Ante Glibota haben nicht nur Ungers Ausstellungen betreut, sondern auch zahlreiche Artikel und Bücher über das Werk des Luxemburgers verfasst. In dem großformatigen Band „Beauté inversée / Reversed Beauty“ (1999) sind neben Gedichten von Ungers spanischem Künstlerfreund Fernando Arrabal auch eine ausführliche Werkanalyse von Ante Glibota sowie detaillierte bio-bibliographische Angaben zu finden. 1971 wurde Arthur Unger mit dem „Prix Grand-Duc Adolphe“ ausgezeichnet.

Sein Werk

Arthur Unger benutzt chinesische Tusche und Wasser um zarte Aquarelle und mysteriöse, manchmal transparent wirkende Symbole zu malen. Für seine sogenannten „Pyrochimiogramme“ bedient er sich der gebündelten Flamme eines Bunsenbrenners, um die auf dünne, elektrolytische Kupferfolie aufgetragenen Farbpigmente, Säuren und anderen Chemikalien zum Leuchten zu bringen.

Seine Ausstellungen

Arthur Unger hat fast 70 Ausstellungen in Luxemburg und im Ausland organisiert, darunter auch mehrere Retrospektiven in ausländischen Museen. Hier eine Auswahl:

1989
Paris (Frankreich), Galerie d’Art International. Imaginäre Portraits und Masken

1992
Paris (Frankreich), Paris Art Center (große Formate)
Paris (Frankreich), Musée du Luxembourg. Kupfermalereien (große Formate)
Antibes (Frankreich), Musée Municipal du Bastion Saint-André (große Formate)
Rouen (Frankreich), Universität Rouen

1995
Luxembourg, Théâtre Municipal

1997
Mandelieu-la-Napoule (Frankreich), Château de la Napoule
Esch-sur-Alzette (Luxemburg), Esch-sur-Alzette Théâtre Galerie

1999
Luxembourg Espace Paragon

2000
Mandelieu-la-Napoule (Frankreich),
Espace Municipal des Congrès

2001
Paris la Défense (Frankreich),
Le Toit de la Grande Arche, Retrospektive

2002
Berlin (Deutschland), Luxembourg Botschaft

2003
Bruxelles (Belgien), Maison du Grand-Duché

2004
Shenzhen (Volksrepublik China), Museum für Moderne Kunst Guang Shan Yue (Retrospektive)
Shanghai (Volksrepublik China), Museum für Moderne Kunst Liu Haisu (Retrospektive)

2005
Peking (Volksrepublik China), Millennium Museum (Retrospektive)

2006
Mandelieu-la-Napoule (Frankreich), Château de la Napoule
Amnéville (Frankreich), Galerie Crid’Art

2007
Aalen (Deutschland), Kunstverein
Luxembourg, Espace Paragon

2008
Peking (Volksrepublik China), nimmt mit einem sehr großformatigen Werk an der Ausstellung „Der Sport in der Kunst“, organisiert von Adidas für die Olympischen Spiele, teil.